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Kleingartentipps für die Sommersaison

Freitag, April 20th, 2012
Kleingartentipps für die Sommersaison

Viele Leute suchen heutzutage gleich nach einem Häuschen mit Garten, wenn es um die Wohnsituation geht. Die Immonet Wohnungssuche hilft bei der Suche nach passenden Objekten mit angeschlossenem Gartengrundstück natürlich besonders effektiv. Schließlich ist der eigene Garten als idyllische Ruheoase immer sehr begehrt. Allerdings sollte man einige Kleingartentipps beherzigen, um den Garten nicht nur optisch, sondern auch ökologisch wertvoll einzurichten. Insbesondere im Sommer, wenn die Temperaturen doch einmal höher sind und der Boden schneller austrocknet, sollte den Pflanzen mit einer guten Portion köstlichen Nasses geholfen werden. Nur so spenden Bäume und Sträucher den notwendigen Schatten für die Ruhezone mit Sitzmöbeln, in denen der geplagte Mensch sich erholen und am bunten Leben der Pflanzen und Kleintiere im Garten erfreuen kann. Ein besonders beliebtes Highlight in vielen Gärten ist heutzutage auch ein Gartenteich oder ein Schwimmteich. Mit einem solchen kleinen Biotop holt man sich die Natur so richtig bis an die eigene Haustür. Jedoch sollte der Haus- und Gartenbesitzer sich genau über die Vorlieben der heimischen Teichbewohner und die notwendige Bepflanzung informieren. Kleingartentipps im Internet bieten hier eine wahre Fundgrube an Hilfestellungen. Sei es der Bau eines Gartenteiches, die Anlage eines Hochbeetes, die dekorative Gartengestaltung oder die Pflege der Pflanzen, Rat und Hilfe findet man bei den Gärtnern und Gartenbauern immer. Und so kann man mit ein wenig Fantasie und gärtnerischem Geschick ein Kleinod kreieren, dass den Wohnwert um einiges steigert. Schließlich ist der Garten quasi ein Freiluftwohnzimmer mit Naturgarantie.

© Josef Ehrlenbach / pixelio.de

Gartenpflege: Wie man einen Maulwurf vertreiben kann

Montag, März 29th, 2010
maulwurf vertreiben

Der einzige Vertreter der Maulwürfe, der in Mitteleuropa zu finden ist, ist der Talpa europaea (Europäischer Maulwurf). Der Körperbau dieses Säugetieres ist vor allem auf effektives Graben sowie das Leben unter der Erdoberfläche ausgelegt. Die Körperlänge beträgt zwischen 10 und 17 Zentimeter vom Kopf bis zum Rumpf, ausgewachsene Exemplare können bis zu 120 Gramm schwer werden. Auffällig sind besonders die Vorderpfoten, die mit regelrechten Grabwerkzeugen bestückt sind: Die Handflächen sind nach außen gedreht und mit fünf schaufelartigen Zehen versehen. Den Großteil ihrer Lebenszeit verbringen Maulwürfe in selbst angelegten Gängen und kleinen Höhlen unter der Erde – die Grabgeschwindigkeit wird auf bis zu sieben Meter pro Stunde geschätzt. Die Tiere halten keinen Winterschlaf und folgen keinem erkennbaren Tag-Nacht-Rhythmus. Ihre Lebenserwartung liegt bei mindestens drei und höchsten fünf Jahren. Zu den natürlichen Feinden des Maulwurfs gehören vor allem Raubvögel, Wildschweine und Füchse – auch Hauskatzen oder Hunde erbeuten oder töten in Einzelfällen Maulwürfe.

Die Abneigung von Gartenbesitzern gegenüber Maulwürfen resultiert vor allem aus optischen Beschädigungen: Durch die Grabtätigkeit der Tiere werden regelmäßig Erdhügel aufgeworfen, die das ästhetische Empfinden der Menschen beeinträchtigen können. Insbesondere auf weitläufigen Flächen kann es zum Aufwurf von vielen Maulwurfshügeln gleichzeitig kommen, was die Neubepflanzung erschwert. Zusätzlich kann es an der bereits vorhandenen Gartenbepflanzung zu Schäden kommen, wenn die Wurzeln durch die Grabschaufeln des Tieres verletzt werden – entgegen einer weit verbreiteten Annahme ernähren sich Maulwürfe jedoch nicht von Pflanzen, sondern von Insekten, sodass keinerlei Fraßschäden zu befürchten sind.

§ 39 Absatz 1 Nr. 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) verbietet es ausdrücklich, wilde Tiere ohne ersichtlichen Grund zu fangen, zu verletzen oder umzubringen. Wer Maulwürfe als störend empfindet, behilft sich deshalb meist mit anderen Mitteln und versucht, die Tiere mit ökologisch vertretbaren Methoden zu vertreiben. In vielen Fällen kommen dabei bestimmte Duftstoffe zur Anwendung, die die Tiere dazu veranlassen sollen, das Grundstück zu verlassen. Gartenbaumärkte und Fachgeschäfte bieten zu diesem Zweck Duftstäbchen an, die im Boden des Gartens verteilt werden müssen. Auch Hausmittel sollen in einigen Fällen schon geholfen haben – so wird z. B. empfohlen, Flaschen zur Hälfte in das Erdreich einzugraben. Das Geräusch, das der Wind anschließend in den Flaschenhälsen verursacht, soll für Maulwürfe äußerst unangenehm sein. Auch das Eingraben von Knoblauchzehen soll sich in mehreren Fällen bewährt haben. Eine andere Vorgehensweise richtet sich in erster Linie gegen die Maulwurfshügel: Diese werden mit der Schaufel oder mit bloßen Händen eingeebnet – oftmals werden sie auch mit dem Gartenschlauch weggespült, was ein erneutes Aufwerfen verhindern soll.

© Sulabaja – Fotolia.com